TIMUG e.V. Bonn - Vorstand: Prof.Dr. H.G. Trier; PD Dr. U. Fries Technologie in Medizin
und Gesundheitswesen e.V.



TIMUG e.V. - Hands-On-Seminar
„Konstanzprüfung“


Meßtechnische Kontrollen und
Langzeitkonstanzprüfungen für diagnostische
bildgebende

Grauwert-Ultraschallsysteme

- ein Beitrag zur Qualitätssicherung -


Was ist die Idee der
Langzeitkonstanzprüfung?

Ultraschallsysteme sollten über die Jahre ihres Einsatzes hinweg die gleiche Qualität behalten (hinsichtlich ihrer bildlichen Darstellung, ihrer Meß­funktionen und ihrer Dokumentations­möglichkeiten). Das ist die grundlegende Voraussetzung für gleich­bleibende Qualität bei der medizinischen Diagnostik. Der Vorschlag des ZVEI bietet die Möglichkeit zur konkreten Umsetzung der Idee der Langzeitkonstanzprüfung.

Wie wird die Langzeitkonstanzprüfung durchgeführt?

Für das Konzept der Langzeitkonstanzprüfung wird zunächst bei einer Anfangsprüfung der Referenz­zustand ermittelt (aüßerer Zustand aber auch Werte wie Ortsauflösung oder Eindring­tiefe). Dies geschieht zum einen durch visuelle Inspektion, zum anderen durch Messungen an einem Phantom. Sehr wichtig sind hier natürlich die Geräteeinstellungen, bei denen Messungen und Bild­dokumentationen durch­geführt werden. Diese „Grund­einstellungen“ müssen für jeden Gerätetyp vor der Erstinbetriebnahme festgelegt werden.

Die eigentlichen Konstanzprüfungen bestehen dann darin, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob sich die Eigenschaften des Ultraschallsystems gegenüber dem Referenzzustand geändert haben. Dies bedeutet in der Regel einen Qualitätsverlust, und es können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden (z.B. Ü Herstellerservice).



Wer muß was tun?

Der Hersteller sollte einen Prüfplan erstellen bzw. erstellen lassen. Dazu gehört das Bestimmen der „sinnvollen“ Geräte­einstel­lungen zur Messung der verschiedenen Eigenschaften ebenso wie eine Festlegung der maximal zulässigen Toleranzen der Meßwerte. Bei der Phantom(-Marken)wahl ist der Anwender frei, aber es empfiehlt sich, im Rahmen des Prüfplans bereits die Art des für die jeweiligen Messungen geeigneten Phantoms vorzuschlagen. Das Phantom muß dem jeweiligen Ultraschall­system angepaßt sein; spezielle Geräte­eigenschaften erfordern dabei spezielle Phantome. Es bietet sich an, die Anfangs­prüfungen beim Hersteller oder durch den Vertrieb durchzuführen (bei gleich­zeitiger Geräte­einweisung des Anwenders).

Der Anwender muß seinerseits für die ordnungs­gemäße Durchführung der z.B. jährlichen eigentlichen Konstanz­prüfungen Sorge tragen. Er kann diese Prüfungen a) selber durchführen oder sie b) an den Her­stel­ler oder c) einen Dritten delegieren.



Welche Vorteile bieten
Langzeitkonstanzprüfungen?

t Schleichende Veränderungen der Geräteeigenschaften, die sonst unerkannt bleiben, können entdeckt und behoben werden.
t Hersteller, Vertrieb und Anwender können direkt und konstruktiv bei der Qualitätssicherung der Ultraschallgeräte zusammenarbeiten.
t Die gleichbleibende Qualität der Ultraschallgeräte wird zuverlässig gewährleistet.
TIMUG e.V.
Anmeldeunterlagen über
die TIMUG-Geschäftsstelle Bonn
Fax: 0228 - 25 77 13



Angebote der TIMUG e.V.
zum Thema
Konstanzprüfung:



t Technisches Consulting
t Organisation und Planung von Konstanzprüfungen
t Konzeption von Prüfabläufen für Hersteller, Vertrieb und Medizintechnische Dienste
t Schulungen an der nötigen Geräteausstattung

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